Schulung
Hierbei geht es darum, Mitarbeiter innerhalb einer sozialen Institution zu schulen. So kann ein individuell gestaltetes Programm erstellt und anschliessend auch vermittelt werden. Dabei kann die Thematik weit gesteckt sein. Wichtig ist, dass es den Mitarbeitern zum weiteren Verständnis ihrer Arbeit dient. Diese Schulung kann in kleinen Gruppen aber auch mit grösseren Teams geleistet werden.
Als didaktische Qualifikation bringe ich meine Ausbildung als Sonderschullehrer mit. Ausserdem habe ich eine zweijährige berufsbegleitende Ausbildung zum europäisch anerkannten Fachhochschul-Dozenten (Frey-Akademie) absolviert. Meine praktische Erfahrung als vollamtlicher Dozent für Psychologie, Pädagogik und Sonderpädagogik in der Sonderschullehrer-Ausbildung im Kanton Bern (1990 – 2001) geben mir ebenfalls den Boden, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Ausserdem war ich in den letzten Jahren immer wieder einmal als Gast-Dozent an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik (agogis) bzw. der ZHAW (Fachhochschule Zürich, Soziale Arbeit) tätig.
Unterricht
Meine Erfahrung als vollamtlicher Dozent für Psychologie, Pädagogik und Sonderpädagogik während 11 Jahren in der Sonderschullehrer-Ausbildung im Kanton Bern (BFF Bern, LG-Ausbildung) befähigen mich, als Gast-Dozent tätig zu sein. Erwachsenen-Bildung liegt mir sehr am Herzen und mit sozialwissenschaftlichen Themen beschäftige ich mich professionell seit 1974. Seit einigen Jahren setze ich mich auch gezielt mit Themen der Bio-Ethik auseinander und habe auch einen Master-Abschluss in angewandter Ethik an der Uni Zürich erlangt. Bedingt durch meine langjährige berufliche Praxis (4 Jahre Heim, 7 Jahre Kleinklasse, 10 Jahre Heilpädagogische Sonderschule) setze ich dabei immer wieder auch Fallstudien ein. Ausserdem habe ich mehrere Bücher im Bereich der Heil- und Sonderpädagogik sowie eine Reihe von Fachaufsätzen veröffentlicht.
Coaching
Als Coach würde ich mich dann verstehen, wenn es darum geht, einen Mitarbeiter über eine bestimmte, definierte, Zeit zu begleiten und sowohl inhaltliche wie aber auch führungstechnische Probleme zu definieren und zu analysieren. Nicht nur meine hobbymässige Tätigkeit als Coach über viele Jahre im Bereich des Judo befähigen mich dazu (Sportlehrer-Ausbildung an der Deutschen Sporthochschule, J & S-Experte für Judo), sondern insbesondere auch meine 10jährige Tätigkeit als Schulleiter mit ca. 75 Mitarbeiterinnen (Januar 2001 – 2010), war durch ein grosses Mass an Coaching-Tätigkeiten gekennzeichnet.
Supervision
Durch meine Ausbildung zum Supervisor (FAS, Führungsakademie Schweiz, Winterthur) ist es mir auch möglich, kompetent Einzelpersonen oder auch Teams bei schwierigen Aufgabenstellungen zu begleiten. So verstehe ich Supervision als ein wichtiges Mittel zur Qualitätssicherung. Dabei setze ich auch Methoden des Rollenspiels sowie szenische Elemente ein, weil insbesondere auch diese zu unmittelbareren Einsichten verhelfen können, als lediglich das reine Gespräch. Kooperation und Vertrauen sind hierbei die Grund-Elemente für ein befriedigendes Gelingen.
Team-Entwicklung
Hierbei werden konkrete Themenstellungen, die oft mit verzwickten organisatorisch-institutionellen Problemen zusammen hängen können, „auseinander genommen“ bzw. in Gruppenarbeit bearbeitet und analysiert. Es stehen hier weniger die einzelnen Mitarbeiter im Vordergrund, sondern eher Organisationsstrukturen, die verändert, modifiziert oder veränderten Bedingungen angepasst werden müssen. Mein Erfahrungshintergrund in bezug auf Team-Entwicklung beläuft sich insbesondere auf meine 10jährige Tätigkeit als Schulleiter (75 Mitarbeiter), wo wir uns regelmässig, jedes Jahr, 4 Nachmittage mit konkreten Inhalten der Team-Entwicklung auseinander gesetzt haben.
Fachberatung
Mittels Fachberatungen sollen schwierige sozial- und heilpädagogische Situationen angegangen werden. Dies können Sozialpädagogen, Fachpersonen ‚Betreuung’ aber auch schulische Heilpädagogen sein. Insbesondere in Institutionen in denen sich Menschen mit einer geistigen Behinderung, Lernbehinderung oder Verhaltensauffälligkeit leben bzw. gefördert und therapiert werden, gelangt meine Fachberatung zu Anwendung. Lösungs- und ressourcenorientiertes Denken und Handeln ist hierbei von grösster Bedeutung. Auch hier wiederum verweise ich auf meine langjährige Praxiserfahrung, in der Fachberatung wöchentlich auf dem Terminkalender stand.
Mentoring
In Deutschland bzw. an der Uni Fribourg (Klinische Heilpädagogen) kennt man das Anerkennungsjahr, das jemand absolvieren muss, wenn er mit seiner theoretischen Ausbildung fertig ist. In der Regel kennt man diese durchaus sinnvolle Institution in der Schweiz nicht. Meine Praxiserfahrung hat mir aber gezeigt, dass sowohl im Heim- wie aber auch im Sonderschulbereich junge, unerfahrene Mitarbeiter nur mit grössten Schwierigkeiten ihre Anfangszeiten überstehen bzw. auch der Gefahr ausgesetzt sind, das angestrebte Berufsfeld, schon bald wieder frustriert zu verlassen. Hier könnte m. E. ein Mentoring durch einen aussenstehenden Mentor, der nicht Arbeitgeber bzw. Vorgesetzter ist, durchaus hilfreich sein. In meiner über 30jährigen Berufskarriere im sozialen Bereich bin ich natürlich immer wieder Berufsanfängern begegnet und es war mir stets ein Anliegen, dass diesen auch mit einem gewisssen Mass an Sorge begegnet wird, damit sie auch zu ihren Erfahrungen gelangen können und diese nicht nur negativ bewerten. Deshalb könnte ein Mentoring – je nach dem – durchaus angebracht und damit sinnvoll sein.
Beeindruckendes Angebot, hoffentlich wird es genutzt. All deine Themengebiete sind mir durch meine langjährigen Tätigkeiten im Volksschulbereich vertraut.
Solltest du für deine freiberufliche Zukunft eine Supervisorin benötigen….ist natürlich von wegen Rollenkonflikt, nicht ernst gemeint!! E.
Gelesen und für gut befunden.
mit freundlichen Grüsse
Hans Sutz